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Alle Passagiere sind sich einig: das Segeln auf den Tussock-Yachten bleibt ein einmaliges Ereignis. Es ist der schönste Teil der Reise. Viele Stammgäste haben deshalb kein Bedürfnis, noch an Land zu gehen, weil sie das Segeln möglichst voll genießen möchten.

Sobald der Anker gelichtet wird, das Schiff aus dem Hafen oder der Bucht ausläuft, der Kapitän das Schiff mit dem Bug in den Wind steuert und die Segel gehisst werden, nimmt die Spannung zu. Auf manchen Schiffen gibt es mehr als 700 m2 Segel, und es ist eine Sensation, zu sehen, wie die Crewmitglieder sie aufhissen, im Nu.

Der Segelplan

Tussock ist dafür bekannt als einzige in diesem Gebiet zu segeln. Diesen Ruf hat sie von altersher aufgebaut, und er bleibt noch immer aufrechterhalten. Die Crew betrachtet es als einen Sport, in einer Woche soviel wie möglich zu segeln. Die ganze Tussock-Flotte, mit Ausnahme des 6-Personenschiffs, hat einen eigens für Tussock entworfenen Segelplan. Dieser wurde im Jahr 1993 entworfen, selbstverständlich von einem Friesen. Es sind sogenannte schonergetakelte Schiffe. Der Segelplan kennzeichnet sich durch den speziellen Gabelbaum, der der Steuerung der zusätzlichen Takelage dient. Auch ist der hintere Mast im Gegensatz zu anderen Schiffen höher als der vordere Mast. Jede Yacht hat fünf Segel: Besan, Großsegel, Fishermansegel, Fock und Genua. Die Segelfläche ist pro Schiff verschieden, sie variiert von 400 m2 bis 750 m2. Es ist noch immer ein einzigartiges Design, das perfekte Segelbedingungen schafft. Die Schiffe an sich haben ein Gewicht zwischen 45 und 100 Tonnen. Sie schaffen eine Geschwindigkeit von 12 Knoten. Für manche Passagiere, die zum ersten Mal an Bord kommen, ist es oft nicht zu glauben, dass die Schiffe wirklich segeln können. Aber sobald die ersten Segelminuten vorbei sind, ist jedermann 'bekehrt'.

Die Segelerfahrung

Als im Jahr 1993 der Segelplan für Tussock entworfen wurde, war es selbstverständlich unerlässlich, dass die Crew lernte hiermit umzugehen. Dazu wurde ein holländischer Segelinstrukteur herangezogen. Er brachte den Kapitänen und den Crews alle feinen Kniffe für den Umgang mit dieser spezifischen Takelage bei. Dann war es bloß eine Sache des Feinschliffs und von Jahren Segelerfahrung. Die Kapitäne wissen mittlerweile genau, wie sie die maximale Leistung aus ihrem Schiff holen können. Die jahrelange Erfahrung wird systematisch auf die jüngsten Schiffsjungen übertragen. Selbstverständlich verfügt der Kapitän über die richtigen Papiere, genauso wie alle übrigen Crewmitglieder.

Die Teams

Die Crews haben das ganze Jahr über ein festes Arbeitsverhältnis bei uns, und der Großteil arbeitet schon seit Jahren für Tussock. Die Crewmitglieder sind denn auch vollkommen aufeinander eingespielt. Der Kapitän erteilt mit kurzem Kopfnicken, einfachen Handgebärden und ab und zu einem Wort der Crew seine Anweisungen. Der Chef steigt aus seiner Kombüse und wird zum Segler, und jedes Crewmitglied weiß exakt, welche Handlung auszuführen ist.

Die Sensation des Segelns

Jeder Segler kennt das Gefühl der Freiheit, wenn man auf dem Wasser ist. Das ist auf einer Tussock-Yacht nicht anders, nur noch etwas stärker. Wegen des authentischen Modells, der Größe des Schiffs und wegen des Holzes erfährt man das sensationelle Segelerlebnis, und darüber hinaus auch das Gefühl, ein Reisender wie auf klassischen Schiffen zu sein, die Jahrhunderte lang ohne alle modernen Hilfsmittel um die ganze Welt segelten. Es ist eben dieses Gefühl der Freiheit des Reisens mit dem Wind in den Segeln. Auf dem Sonnendeck liegend oder auf dem Achterdeck sitzend sieht man die Küstenlinie an sich vorbeischieben, das Gefühl der Unendlichkeit, dass man nicht weiß, wohin man geht, das Klappern der Segel, das robuste Schiff, die Wellen, die kommen und gehen, die Rauheit der Küste und die Unendlichkeit des Meeres erzeugen ein Gefühl ungekannter Freiheit.

Bodrum-Pokal

Tussock war eine der Gründerinnen des Bodrum Pokals, der Regatta, die jährlich im Oktober in der Umgebung von Bodrum abgehalten wird. Es beteiligen sich zirka 80 klassische Schiffe an diesem Event. Schon seit mehreren Jahren hat Tussock in dieser Regatta den Sieg davon getragen, in den letzten Jahren mit der Randa und der Grandi.

Die Küstenlinie

Selbstverständlich wird auf die Wünsche der Passagiere Rücksicht genommen. Es wird nicht ständig im Regattamodus gesegelt. Und die Küstenlinie ... ist immer in Sicht.

Im Winter

Auch im Winter segeln unsere Kapitäne. Jedoch nicht auf ihren Tussock-Schiffen. Einer unserer Kapitäne hat sein eigenes Segelschiff gebaut, eine Kajütyacht aus Holz. Mit ihr segelt er im Winter diverse Regatten, und dabei wird er oft von seinen Kapitänskollegen von Tussock begleitet. Auch hiermit haben sie gemeinsam schon mehrere Male einen Pokal gewonnen. Ganz Tussock ist eigentlich vom Segeln besessen. Unsere Geschäftsstelle in Bodrum organisiert beispielsweise den internationalen 'Women's Pokal'. Und Meleknaz, die jüngste Teenagertochter unseres nautischen Direktors, ist, so jung wie sie ist, schon voll mit dem Segelsport beschäftigt. Wöchentlich nimmt sie an Regatten in der Optimistenklasse teil.


Tussock Cruising, Walikerstraat 14, NL 3811 WT Amersfoort, Holland
Telefon +31 (0)33-4220055, Fax +31 (0)33 4220050, E-Mail info@tussock.eu.